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Grundsatzprogramm

Branchenverband für natürliche Haltung, Ernährung, Pflege und Behandlung.
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I.    Allgemeine Ziele


A.    Definition artgerechte Tiergesundheit

Dem „Artgerechte TierGesundheit e. V.“ (Branchenverband für natürliche Haltung, Ernährung, Pflege und Behandlung) geht es um die artgerechte Nutzung, Haltung und Ausbildung von Haus-, Nutz- und Heimtieren. Sie sollen bedarfsgerecht ausgelegt sein und sich am Vorbild der Natur orientieren. Da sich der Mensch das Recht nimmt, Abstriche von diesen Anforderungen zuzulassen, müssen daraus erwachsende Defizite so weit wie möglich ausgeglichen und kompensiert werden.

 

B.    Vielfalt

So wie alles in der Natur von der Vielfalt aller sie betreffenden Existenzbedingungen abhängt, haben die Tiere ein Anrecht darauf, daß für sie eine Vielfalt von Ernährung, Haltungsarten, Behandlungs- und Pflegemethoden zur Verfügung steht. Dafür geeignete Produkte und Dienstleistungen müssen in vielfältiger Weise frei verfügbar sein.


Dies bedeutet im einzelnen:


II.    Produkte

A.    Futter- und Pflegeprodukte

Gesunderhaltung, Vorbeugung und Rekonvaleszenz sind überwiegend Aufgaben der artgerechten Ernährung und Pflege. Produkte die diesem Zweck dienen sind demnach nicht als Arznei zu betrachten.

 

B.    Inhalte und Informationen

Futtermittel sollen durch ihren Inhalt und nicht durch Hinweise zu ihrer Wirkung bestimmt werden. Verbrauchern müssen gesundheitsrelevante Informationen über Futter- und Pflegemittel zugänglich gemacht werden dürfen.

 

C.    Rohstoffe

Substanzen, die als Rohstoffe für Arzeimittel eingestuft werden, dürfen nicht automatisch als Bestandteile für Futter- und Pflegemittel untersagt werden.

 

D.    Einschränkungen

Eine Einschränkung der Nutzung solcher Substanzen (z.B. Kräuter) darf nur aufgrund eines nachgewiesenen Gefährdungspotentials erfolgen. Notwendige Einschränkungen müssen tierartspezifisch und mengenmäßig festgelegt werden.

 

E.    Zugänglichkeit

Die Zugänglichkeit von Futter- und Pflegeprodukte darf nicht durch die Einstufung als „Arznei“ erschwert werden.


III.    Therapien


A.    Qualität

Allgemein verbindliche Qualitätsstandards müssen definiert werden.

 

B.    Staatliche Anerkennung

Zur Qualitätssicherung ist letztendlich eine staatliche Anerkennung und Regelung der therapeutischen Berufe erforderlich.

 

C.    Zulassungsbedingungen

An die Zulassung zu den staatlichen Prüfungen dürfen keine Voraussetzungen geknüpft werden.

 

D.    Prüfung

Die Prüfung darf nur von Personen durchgeführt werden, die selber erfolgreich an der durchzuführenden Prüfung teilgenommen haben. Allenfalls für eine kurze Übergangszeit sind „qualifikationsnahe“ Prüfer zu akzeptieren, die aber ihre Kenntnisse und Fertigkeiten auf diesem Gebiet anderweitig nachgewiesen haben müssen.

Fulda, 24.11.2010

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